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+ 41 - 44 | Neue Usability-Zeitschrift

Publiziert am 27 Nov '05 - um 03:53 unter den Stichworten: Schreiben

Vor wenigen Tagen ist die erste Nummer einer neuen Fachzeitschrift zum Thema Usability herausgekommen. Mit an Bord auch Usability-Papst Jakob Nielsen.


Das «Journal of Usability Studies» zählt in seinem Beraterstab (advisory board) auch auf Jakob Nielsen, Buchautor von Homepage Usability:
50 Websites Deconstructed
. In einem ersten Gastartikel (Usability for the Masses; pdf, 77KB – ja, richtig, PDF!) rechnet er vor, wie viele Usability-Dokotoren sich an die Arbeit mach müssen, um – immer schön zwei Projekte pro Woche – sämtliche von ihm errechneten 70 Millionen professionellen «Benutzerinterfaces» bei einem Redesignzyklus von 3 Jahren usable zu machen.

Es braucht 1 Million. Und es gibt weltweit erst 10'000. Nielsens Antwort: «Usability über den Kreis der Usability-Profis ausdehnen. Wenn alle Usability brauchen, dann sollten auch alle Usability betreiben.»

Zwei Artikel der Startausgabe widmen sich der Unterscheidung von abschliessenden und begleitenden Usability-Tests. Während Alex Genov von «iterativem Testen» schreibt (im Gegensatz zu striktem Hypothesen testen), heissen die Tests in der Produktionsphase bei Mary Theofanos und Whitney Quesenbery «formative Evaluation» (im Gegensatz zur «summativen» Validation am Ende der Entwicklung).

Originell finde ich die «Practitioner's Take Aways» gleich nach den Abstracts. Mit diesem Mittel versuchen die Herausgeber einer allzu grossen Praxisferne entgegenzuwirken.

Wie häufig die Zeitschrift erscheinen soll, konnte ich nicht herausfinden.


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